Berichte & Bilder 2019

Liebe Sportfreunde, diese Rubrik lebt auch 2019 von Euren Bildern und Berichten. Wer schöne Motive hat oder einen Bericht schreiben möchte ist eingeladen uns etwas zu schicken. Danke! Viele Grüße Niels


35. Zeesbootregatta 2019


Regatta Godewind 2019

Unsere diesjährige Regatta sollte zunächst wohl nicht unter einem gutem Stern stehen. In der Nacht zu vor brannte das Ostseehotel Wustrow ganz und gar nieder. Nicht das wir schon Zimmer gebucht hätten, für die zahlreich zu erwartenden Regattateilnehmer. Jedoch blieb die Landstraße nach Wustrow in Folge des Brandes, auch den nächsten Tag noch bis zum späten Vormittag voll gesperrt. Kaum war die Straße wieder frei, sollten sich so einige schwere Gewitter auf den Weg nach Wustrow machen. Für die wenigen, welche es schon in unseren Hafen geschafft hatten, bot sich ein schaurig schönes und beeindruckendes Schauspiel am Himmel.

Natürlich stellten wir uns auch die Frage, ob wir angesichts der Wetterprognosen überhaupt werden starten können.

Doch zunächst taten wir einfach so als werde die Regatta statt finden, und bereiteten alles für den Start vor. Beim Skippermeeting um 13,00 Uhr sollte die endgültige Entscheidung, mit Blick auf die Wetterlage fallen.

 

Um 13,00 Uhr waren die Gewitterfronten endlich durchgezogen und die Regatta hätte wohl wie geplant um 14,00 Uhr starten können. Jedoch waren es nur 3 Boote die sich gemeldet hatten, an unserer Wettfahrt teilzunehmen. Also fiel der Entschluss die Regatta abzusagen, weil der nicht unerhebliche Aufwand ( Startboot, Zeitnahme etc.) nur wegen 3 Booten, etwas hoch erschien. An dieser Stelle noch einmal einen ausdrücklichen Dank an Peter Dabels mit Sohnemann, der bis zur unserer Absage, bereit war, wie in den Jahren zuvor, diesen Job zu übernehmen.

 

Da standen wir nun. Drei stolze Schiffe samt Skipper und Vorschoter. Wenn schon keine Regatta statt findet, dann segeln wir gemeinsam wenigstens ein kleines „Freundschaftsspiel“. Gesagt, getan. Und so starteten wir um 14,00 Uhr zu einer Runde über den Bodden, nahe zu getreu der Regattastrecke. Der Wind war recht frisch, doch ordentlich gerefft sollte es eine schöne und rasante Fahrt werden. So kamen Annette-Katrin, Scud III und Gordana samt glückseliger Besatzungen auch sicher wieder in den Hafen zurück. Alle waren begeistert, trotz allem noch draußen gewesen zu sein.

 

Danach liefen die letzten Vorbereitungen im Clubraum, für unsere kleine abendliche Feier. Der Wildgulasch von unserem neuem Mitglied Aexander Hendes, wurde erhitzt, die Getränke gekühlt, und die Band von Hendrik baute ihre Technik auf.

 

Gegen 19,00 Uhr fand nun keine Siegerehrung statt, so das wir direkt zum köstlichem Schlemmen und einigen geselligen Getränken übergehen konnten. Auch die Band hatte sich nun gestärkt, und spielte wie gewohnt ihr großes und vielseitiges Repertoire mit der Leidenschaft, die uns alle das Tanzbein schwingen ließ.

 

Nach diesem runden Abend, zog es dann noch einmal zwei Boote mit überbordender Besatzung hinaus zu einer Mondscheinfahrt auf den Bodden.

 

Alles in allem, war es trotz der ausgefallenen Regatta und der recht übersichtlichen Anzahl an Teilnehmen und Gästen, ein schöner Tag und gelungener Abend.

 

Danke an alle!

 

Johannes


Himmelfahrtstour nach Sellin

Am Mittwoch dem 29. Mai warfen 7 Boote, pünktlich um 14 Uhr ihre Leinen bei herrlichem Sonnenschein und besten nord westlichen Winden los. Zunächst sollte es bis Barhöft gehen. In den Bülten stießen dann noch Susanne und Peter vom Ribnitzer Segelclub zu uns, und so kamen dann auch alle pünktlich zum Brückenzug an der Meiningen Brücke an.

Nach der Brückenpassage schlief der Wind allmählich doch ein, So das wir mit Motorunterstützung alle beim letztem Büchsenlicht im Hafen von Bahrhöft eintrafen. Dort wartete auch schon Achim mit seinem Zeesboot samt Crew auf uns. Nun war sie also komplett, unsere Flotte.

 

Am Himmelfahrtstag legten wir gemeinsam nach dem Frühstück ab. Im Strelasund erwartete uns zunächst eine unerwartet frische Brise aus Süd, so das die kleine Zwischenetappe zur Ziegelgrabenbrücke, sich zu einer sportlichen Kreuz entwickelte. Der Lohn für diese Mühen sollte jedoch nicht lange auf sich warten lassen. Und so segelten wir gemeinsam bei gutem Wind recht flott den südlichen Strelasund hinab, und nach einer schaukeligen Fahrt vorm Wind über den Greifswalder Bodden, trudelte die Flotte, einer nach dem anderen im Hafen von Sellin ein. Leider musste die Tine mit unserer taffen Jollenkreuzercrew im Strelasund wegen eines Ruderschadens die Tour vorzeitig beenden.

 

Den Abend in Sellin machten wir es uns trotz etwas ungemütlichen Wetters, um unserem mitgereistem Grill gemütlich, und stärkten uns an allerlei von jedem mitgebrachten Leckereien, und ließen den Abend bei einigen Getränken und Seglerlatein ausklingen.

 

Den Freitag Morgen ließen wir es etwas langsamer angehen. Hatten wir doch angesichts der relativ kurzen Etappe, genügend Zeit zum auszuschlafen und frühstücken. Wegen der unklaren Lage mit dem Hafen Puddemin, entschieden wir uns die Marina Neuhof anzulaufen. So legten alle um die Mittagszeit, bei zunächst recht frischem Wind ab, und es erwartete uns wieder ein herrlicher Segeltag. Gegen 18 Uhr waren wir auch alle samt in der Marina Neuhof eingetroffen, der Wind hatte sich gelegt, und wir entschieden uns spontan gegen das Restaurant und besetzten den Grillplatz in traumhafter Abendsonne um die noch immer großen Vorräte gemeinsam aufzubrauchen. Wieder einmal wurde es ein sehr geselliger Abend, so das jeder zufrieden des Nachts in seine Koje sank.

 

Am Samstag ging es nach dem Frühstück zum 12.20 Uhr Brückenzug in Strahlsund mit dem Tagesziel Kloss Hafen in Zingst.

Dort bekamen wir auch alle gegen 17.30 Uhr einen Platz und fanden beim Italiener genügend zusammen gestellte Tische, um in großer Runde beim gemeinsamen Schlemmen den Tag ausklingen zu lassen.

 

Am Sonntag Morgen ging es dann um 9.45 Uhr durch die Meiningenbrücke gen Wustrow, wobei so mancher den schwachen Wind und die strahlende Sonne noch zum Ankern und baden nutzte.

 

Nach der Heimkehr waren einmal wieder 5 herrliche Segeltage viel zu schnell vorbei. An dieser Stelle geht der Dank noch einmal an alle Crews für dieses gemeinsame Erlebnis.

Ist es doch immer etwas ganz besonderes die gemeinsame Leidenschaft und Freude am Segeln in so großer Runde zu teilen.

 

Hand breit!

 

Johannes

 


Arbeitseinsatz Mai 2019

Pünktlich um 08:00Uhr begann der erste Arbeitseinsatz der Saison. Insgesamt 17 Mitglieder waren erschienen. Einige Mitglieder hatten sich im Vorfeld abgemeldet, insgesamt war wieder das Prinzip Überraschung, wer kommt. Das Wetter war verhalten, so war es nicht zu warm um Höchstleistungen zu bringen.

Die Terrasse wurde gründlich gesäubert, die Zeesbootslipanlage wurde von Gras und diversen Kleinigkeiten befreit, einige herumliegende Rohre und Dalben wurden geordnet abgelegt. Lars mit Helfern schweißte Halterungen für einen Schwallschutz am Anglersteg an. Insgesamt sah das Gelände nach Beendigung der Arbeiten schon mal richtig gut aus. Rasenmähen ging nicht, da der Trecker noch in der Werkstatt ist. Die gesamte Schnittmenge wurde in einen Container gepackt, zuerst sah dieser ziemlich groß aus, aber...er war ausreichend groß. Mittags gab es Würstchen mit Senf und Brötchen. Das Schmalz, von Jan gestiftet, kam sehr gut an. Dazu ein Rostocker Pils und alles war gut. Nach dem Mittag ging es in reduzierter Anzahl weiter, und dann gegen 15 Uhr war Schluss.

Das mit dem Eintragen in die Stundenliste müssten wir noch mal üben, aber insgesamt war es ein erfolgreicher Tag. Weiter so !

 

Gruß, Bernd


Ansegeln 2019

Endlich. Endlich ist es so weit. Nach Tagen mit weniger schönem Wetter hatte jemand Erbarmen mit uns. Sonne satt, Wind aber es war recht kühl. Das nun macht ja nicht alles. Start gegen 13:30 Uhr und ab ging er. Einige Boote hatten noch keinen Mast oben, mir fehlte das Vorsegel, aber egal. Der angesagte Kurs wurde dann doch ein wenig abgekürzt, also der ganze Pulk ab nach Althagen. Der Hafen war schon ganz schön gefüllt, aber es hat jeder einen Platz gefunden, auch in der dritten Reihe. Kaffe war bei Andreas bestellt, an dieser Stelle: Danke. Peter lag mit seiner Partyzeese sehr günstig, direkt an einem Landtisch mit 2 Bänken. Und dann kam`s : Die Mädels versammelten sich bei Peter in der Heckrunde, so konnte er sich in Ruhe das Unterwasserschiff im Bugbereich ansehen... und erfreuten sich an Prosecco, jede brachte was mit. Die Männer aber, sie saßen brav auf den Bänken, aßen Kuchen und tranken Kaffee. Es standen mehrere Kuchen zur Auswahl, der frisch aufgetaute, der ganz frisch gekaufte und der von Petra. Riesen Streußel drauf, einfach lecker. Nicht zu vergessen, der Zitronenkuchen von unserem „ Präsi“ . ...

Ja, die Zeit verging, und aufgeräumt, abgeräumt und retour nach Wustrow. Dort verabschiedeten

sich einige, andere trafen sich noch im Clubhaus zur Auswertung. Ach so, es wurde noch gegrillt. Und langsam ließen wir den Abend ausklingen, immer mal wieder erwähnend das wir schon lange nicht so schönes Wedder beim Ansegeln hatten. Ein Omen ! Und ein Amen an dieser Stelle.

Na dann Sportfreunde, jetzt geht es wieder los.

Oangeseglt ist !

Einen Gruß an unsere Leser und an alle Sportfreunde von

Bernd`l


Heringsessen, 4. Mai 2019

Und alle Jahre wieder, Heringsessen zum Beginn der Saison. Mit einer Änderung zu den Vorjahren: Es fand eine Woche nach dem Kranen der Boote statt. Ich glaube, diese Terminverschiebung war gut, kam gut an und sollte vielleicht so beibehalten werden. Man hat dann beim Kranen mehr Zeit für die Kleinigkeiten und kann sich in der folgenden Woche besser auf den Hering konzentrieren.

 

Mit allem, was dazu gehört....

Einige Sportfreunde brachten in bewährter Weise wieder selber gemachte Salate mit, Kräuterbutter und Brot. Alles lecker. Alex stellte als Einstand 3 Kästen Bier auf den Tisch und die Sache war rund. Eigentlich wollte er die Heringe brutzeln, aber der Wikinger lies es sich nicht nehmen, persönlich an der Pfanne zu stehen. Den gut zubereiteten Fischen war es egal.

Und Fisch sollte schwimmen, wir taten ihm den Gefallen und er schwamm....So nach und nach

lichteten sich die Reihen und gegen 22 Uhr war dann Schluss. Also, die Saison ist eröffnet und die Reihe der Veranstaltungen kann ablaufen.

 

Nächste Woche ist Ansegeln, nicht vergessen.

Bis dahin, eine schöne Zeit und lasst es euch gut gehen,

Gruß, Bernd


Einkranen 2019

Unter solchen Umständen die Boote zu Wasser bringen, das hatten wir noch nie, und ich denke das gibt es insgesamt nicht oft. Der Hafen in Wustrow, und auch unser Gelände wird ja schon seit Oktober 2019 umgebaut. Dadurch war es nicht so einfach den Kran aufzustellen, aber es ging. Erschwerend kam das Wetter hinzu. Es hatte stark geregnet und aus der Sandfläche wurde ein Modderpool. Nun ja, die Boote sind inzwischen wieder sauber....
Wie immer wurde von den meisten ordentlich mit angepackt, leider gab es auch eine Ausnahme. Ankommen, mit Hilfe der anderen Kranen und dann wieder verschwinden, das ist nicht sportlich ! Insgesamt aber ein gelungene „ Veranstaltung „. Es lief ruhig und reibungslos ab, ohne Hektik und Drängeleien. Auch noch zu erwähnen: Der Kranfahrer. Ruhig und besonnen machte er einen Super Job. Danke.
Nun kann sie beginnen: Die Saison 2019 Bernd


Wir im Zoo.

Eine coole Idee von Achim T.  Im Winter , abends in den Zoo.  Mit Führung. Hauptthema Pinguine und Eisbären. Es ging lustig los, auf der Suche nach dem Eingang. Ich habe da einen schönen Spaziergang an der frischen Luft gehabt. Letztendlich haben wir uns gefunden und wiedererkannt. Der Füh..., nein der  Besucherbegleiter, hatte uns schon mal vorinformiert und schwupp, ging es rein in das Getümmel.. Zuerst zu den Pinguinen, welche sich dann auch nicht lange bitten ließen. Sie führten ihre Schwimm und Tauchkünste vor. Dazu das Schummerlicht und die guten Erklärungen des uns führenden.  Auch die Erklärungen am Eisbärengehege waren umfangreich, wir bekamen so langsam eine Vorstellung, welchen technischer und finanzieller Kraftakt die gute Unterbringung solcher Tiere erfordert.

Die Bären waren müde und sahen uns, ich würde sagen gelangweilt an. In den Innenräumen war eine Ausstellung ? über die Arktis und Antarktis. Das war sehr interessant, man konnte die Fettschicht der Eisbären bestaunen und auch anfassen. Dazu war der Hinweis, wie man diese am eigenen Körper bestimmen kann ! J.  Ungläubiges Staunen an der Stelle, wo markiert war, wie weit ein Eisbär springen kann. Das war für alle neu , so schlappe 5 m. Aus dem Stand . Versucht das mal mit Anlauf...

Zum Schluss ging es in die Abteilung , Fische, Quallen , und Besonderheiten. Es war sehr interessant, was so alles im Wasser existiert und leider auch bedroht ist. Mir hat die Aufmachung, die Aquarien und Beleuchtung sehr gut gefallen. Die Versuche der Kontaktaufnahme mit dem kleinen Kraken waren dann doch sehr einseitig..

Und ruck zuck war die Zeit um. Unser Begleiter brachte uns noch zum Tor hinter der Trotzenburg, was recht praktisch war..Dort waren Plätze bestellt. Wir saßen ca. 2 Stunden zusammen, wie üblich wurde geklönt, und gelacht, aber es wurde auch gegessen und das leckere Bier der Trotzenburg genossen. Verabschiedung, bis zum nächsten Mal und Tschüß

 

Gruß an alle, Bernd


Bratapfelessen mit Glühwein

Manno, da sich bis jetzt niemand getraut hat, einen kurzen Bericht zu dem außerordentlich guten Bratapfelessen zu schreiben.

 

Dann mache ich das mal .

 

Also, Arne mit Frau machten Glühwein und Bratäpfel. Selber. Ich muss gestehen, ich habe Jahre keine Bratäpfel gegessen, das ist sicherlich ein Kindheitstrauma... Andere haben das mit Rosenkohl  oder Spinat. Na ja..schade muss ich jetzt feststellen. Die Zubereitung erfolgte vor Ort und in ausreichender Menge. Dazu wurde auch der Glühwein selbst zubereitet. Auch extrem lecker. Alles zusammen war es eine gelungene Komposition. Nach einer kleinen Schlemmerpause gab es dann den üblichen Jahresabschlussfilm . Thema   „ Weihnachten „.. Höhen und Tiefen mit Rückblick auf die vergangene Saison.

Anschließend noch etwas geredet, alte Kamellen ausgegraben, über Pläne für 2019 geredet.

Und Schluß.

 

Na dann, in diesem Sinne

 

Gruß, Bernd