13.05.–17.05.26 |  Himmelfahrtstour 


Himmelfahrtstour 2026, ein Bericht

Angekündigt für diese Tour haben sich 9 Boote. Seitens des FSCGodewind waren Jan Schimmler, Götz Hirseland, Johannes Lang, Peter Metelmann und ich mit unseren Besatzungen (soweit vorhanden) beteiligt.

Treffpunkt war auch dieses Mal der Hafen von Barhöft. Dort fanden sich dann am Abend des 13.5.2026 allerdings nur 4 Boote ein. Jan und Peter erreichten den Hafen nicht mehr an diesem Abend und verbrachten die Nacht vor Anker.

Aus Ribnitz und Stralsund stießen dann noch 3 Boote dazu.  Es war und blieb ziemlich kalt. Die gut beheizte Jola war für die gemütliche Abendrunde der rechte Platz.

Am Morgen des 14.5.26 traf dann noch Peter in Barhöft ein. 

Die Windvorhersagen ließen unser abendlich besprochenes Ziel Klintholm schnell in Vergessenheit geraten. Stattdessen wurde Seedorf gewählt. Los ging es dann mit 6 Booten zum Brückenzug um 12.20 Uhr. Danach dann weiter dem Stelasund folgend in Richtung Seedorf.

Der Wind drehte und flaute fast vollständig ab. Für die Jola bedeutete das den Motor anzuwerfen und nach Puddemin abzudrehen. Die übrigen erreichten teils unter Motor und Segeln den Hafen von Seedorf und verbrachten dort einen geselligen Abend am Forellensteg. Die Besatzung der Jola genoß die exelente Küche der Hafengaststätte in Puddemin.

Für den Freitag war vereinbart uns im Hafen der Marina Neuhof am Strelasund zu treffen.

Auch hier ergab es sich wieder, dass die Windverhältnisse verschiedenste Lösungen erforderten.

Peter entschloß sich den Hafen nicht mehr anzulaufen, sondern den Rückweg direkt und unter Motor anzutreten. Segelnd und Motorend erreichten dann die verbleibenden 5 Boote die Marina und verbrachten dort einen schönen Abend. Höhepunkt war "Kaffee Flämmli" an Bord von Gordana. Am Sonnabend waren wir gemeinsam zum Brückenzug unterwegs. Die Stralsunder Boote liefen ihre Liegplätze an. 

Von Peter Metelmann kamm der Ruf nach Hilfe. Sein Motor war mehrfach ausgefallen. Das kreuzen in den Fahrwässern erwies sich als kompliziert. Wind, Eisregen und Unterkühlung sorgten für den Wunsch abgeborgen zu werden. Götz übernahm diese Aufgabe und fuhr in Richtung Zingst. Gordana, Jola und ein Ribnitzer Boot liefen den Hafen von Dabitz an und haben dann dort die Verzehrung der Reste der Bordverpflegung vorgenommen. 

Sonntag erreichten alle die Meiningenbrücke. Alle Boote konnten segelnd die Heimathäfen erreichen. Peter legte mit seinem Jollenkreuzer segelnd an. Gelernt ist gelernt (wir  waren aber auf dem Steg und gaben gute Ratschläge).

Zusammenfassung. Wieder eine schöne Tour mit einigen Hindernissen und nicht idealem Wetter. Das ruft nach Wiederholung.

Dank an Alle für die Kameradschaft, gute Gespräche und Gastfreundschaft.

Achim Tamm